SPD-Kreistagsfraktion will jungen Menschen den Sprung in eine Ausbildung ermöglichen

Veröffentlicht am 13.02.2020 in Kreistagsfraktion

Ludwigsburg. Acht Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion besuchten die Robert-Franck-Berufsschule am Römerhügel, um sich aus ersten Hand über das „Modellvorhaben zur Neugestaltung des Übergangs Schule - Beruf in Baden-Württemberg“ zu informieren.

Seit 2011 nimmt der Landkreis Ludwigsburg am Impulsprogramm „Bildungsregionen“ des Landes Baden-Württemberg teil. Die SPD-Kreistagsfraktion hatte damals darauf gedrängt, dieses Angebot auch im Landkreis Ludwigsburg einzuführen. Schwerpunktthemen der Bildungsregion sind der Übergang vom Kindergarten zur Schule, die Sprachförderung in der  Grundschule und der Übergang von der allgemeinbildenden Schule zum Beruf. Ziel der Einrichtung war und ist es, allen Jugendlichen bestmögliche Bildungschancen auf dem Weg ins Berufsleben zu ermöglichen. Dafür ist es notwendig, dass alle für Erziehung und Bildung wichtigen Personen und Institutionen eng zusammen arbeiten.

Seit 2017 nimmt der Landkreis auch am Programm „Modellvorhaben zur Neugestaltung Übergangs Schule - Beruf in Baden-Württemberg“ teil. Die Bildungsregion koordiniert dieses Angebot vor Ort. Der an der Robert-Franck-Berufsschule seither eingerichtete Bildungsgang „Ausbildungsvorbereitung Dual“ (AVdual)  richtet sich an Schüler mit und ohne Hauptschulabschluss und dauert in der Regel ein Jahr. „An der Robert-Franck-Schule wurde das Schulmodell 2017 mit 25 Schülern begonnen, inzwischen sind es schon 42 Schüler“, führt Schulleiter Wolfgang Ulshöfer stolz aus. Leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler können an der Mathilde-Planck-Schule in zwei Jahren ihren Realschulabschluss machen. Das Besondere an diesem Angebot ist der berufsnahe Unterricht unter Einbeziehung mehrerer verpflichtender Berufspraktika.

Die SPD-Kreisräte zeigten sich beeindruckt von dem Angebot, das ihnen Schulleiter Wolfgang Ulshöfer gemeinsam mit Markus Schmitt und seinem Team vom Bildungsbüro konkret vorstellte. Auch Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Herkunft zweier AVdual-Klassen berichteten von ihren Erfahrungen und Erwartungen an den angestrebten Bildungsabschluss. Ergänzt wird der Schulversuch durch angestellte AVdual-Begleiterinnen, die alles abdecken, was von den Lehrkräften so nicht geleistet werden kann. Darunter fällt beispielsweise die Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen, die Unterstützung bei der Bewerbung, den Betriebspraktika und der anschließenden Suche nach einem qualifizierten Ausbildungsplatz. Auch die Zusammenarbeit mit den Eltern der Jugendlichen ist wesentlicher Baustein des Modells. „Gerade für Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf bietet AVdual eine Chance, den Übergang zwischen Schule und Berufsleben zu schaffen“, ergänzt Andrea Horlacher, Projektleiterin des Regionalen Übergangsmanagements (RÜM) beim Landkreis Ludwigsburg. Ein Drittel der Schüler verbleibt nach dem einjährigen AVdual-Bildungsgang an der Schule, um den mittleren Bildungsabschluss zu erwerben, ein Drittel findet nach der Maßnahme einen qualifizierten Ausbildungsplatz.

Für die SPD-Kreistagsmitglieder und Markus Schmitt vom Bildungsbüro hat es eine besondere Priorität, für alle jungen Menschen einen qualifizierten Ausbildungsplatz zu finden. In Zeiten, wo nicht nur im Handwerk händeringend nach geeigneten Auszubildenden und Fachkräften gesucht wird, muss dies Ziel Nr. 1 sein, finden alle SPD-Kreisräte. Sie wollen weiter am Thema Übergang Schule – Beruf dran bleiben.

 

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